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Ferien vom Krieg – Dialoge über Grenzen hinweg: ein Projekt des Komitees für Grundrechte und Demokratie e.V.

Das Projekt Ferien vom Krieg ist Teil der friedenspolitischen Arbeit des Komitees für Grundrechte und Demokratie, das als gemeinnütziger Verein anerkannt ist.

Entstanden als humanitäre „Aktion Ferien vom Krieg“ in den frühen 1990er Jahren in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens, hat sich Ferien vom Krieg mit der Zeit weiterentwickelt.

Klaus und Hanne Vack, die das Projekt gründeten und die ersten Kinderfreizeiten organisierten, schrieben: „Das Komitee setzt damit seine friedenspolitisch orientierte humanitäre Linie der Unterstützung der Ärmsten der Armen und der vom Krieg am meisten betroffenen Flüchtlinge und anderer Zivilisten fort.“

Helga Dieter koordinierte das Projekt von 1996 bis 2013 ehrenamtlich. 2005 wurde sie dafür mit dem Panter-Leser*innen-Preis der taz ausgezeichnet. Mit ihrem langjährigen ehrenamtlichen Engagement hat sie Ferien vom Krieg wesentlich gestaltet und geprägt. Ihre Arbeit ist die Basis für das, was Ferien vom Krieg heute ist: äußerst erfolgreiche friedenspolitische Basisarbeit auf Graswurzelebene mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus zwei hochbrisanten Krisenregionen.

Barbara Esser hat seit 2009 ehrenamtlich bei Ferien vom Krieg mitgearbeitet und das Projekt von 2013 bis 2018 mit unermüdlichem Einsatz hauptamtlich koordiniert. Durch die Gründung des Koordinationskreises hat sie die Mitarbeit der ehrenamtlich Aktiven gestärkt und das Projekt so auf eine stabile und breite Basis gestellt.

Heute ermöglicht Ferien vom Krieg – Dialoge über Grenzen hinweg einen Dialog zwischen jungen Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten und zeigt exemplarisch einen Weg zu praktischer Friedensarbeit auf.

Ein zentrales Prinzip des Projekts ist es, dass die inhaltliche Arbeit maßgeblich von Partner*innen vor Ort gestaltet und umgesetzt wird. Es ist uns besonders wichtig, den Partner*innen kein Konzept oder Methoden vorzugeben, sondern sie mit ihrem Wissen und ihren Kompetenzen ernst zu nehmen und ihren Ideen Raum zu geben.

Zudem ist Ferien von Krieg ein Projekt, dass sich ausschließlich aus privaten Spenden sowie Zuwendungen ausgewählter Stiftungen finanziert. Dies macht das Projekt unabhängig von großen institutionellen Geber*innen und sichert auch seine politische Unabhängigkeit.

Unter dem Dach des Komitees für Grundrechte und Demokratie e.V. arbeiten heute zwei Personen hauptamtlich sowie eine Person ehrenamtlich als Koordinatorinnen des Projekts. Zudem wird das Projekt von einem Koordinationskreis aus ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen getragen.

Für ihre regelmäßige Unterstützung danken wir der Stiftung Dialoge und Begegnungen sowie der Sebastian-Cobler-Stiftung.