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ln diesen Tagen (Ende Februar 2003) läuft der ,Countdown‘ für einen neuen Krieg. Ein Tyrann soll beseitigt werden, der Tod von tausenden Irakerinnen wird billigend in Kauf genommen. Fiebernd wird nach einem Vorwand gesucht, den die Waffeninspekteure im Irak bisher nicht geliefert haben, damit die bereits aufgezogene, ungeheuere Kriegsmaschinerie losschlagen kann. Die Propaganda läuft auf Hochtouren, wenn auch weniger erfolgreich als bei den letzten Kriegen. Und dies ist das Erfreuliche: Die Menschen werden wach. Sie haben sich nicht an die Rhetorik vom „gerechten Krieg“ gewöhnt. Millionen protestieren auf den Straßen in aller Welt. Diese Menschen sind nicht mehr bereit zuzuschauen, wie Tausende von Menschen. als „Kollateralschäden“ definiert, für hegemoniale Machtansprüche und ökonomische Interessen sterben oder Kinder verhungern und erfrieren. Weiterlesen