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Dialog statt Krieg und Gewalt

Teilnehmende der Dialogseminare im Labyrinth

Das Projekt Ferien vom Krieg zeigt seit 1994 exemplarisch, dass es in Kriegsgebieten – trotz Vorurteilen und Hass – neugierige junge Menschen gibt, die der jeweils herrschenden Propaganda nicht mehr trauen und die angeblichen Feinde von Angesicht zu Angesicht kennenlernen wollen. Die Dialoge sind nicht an Vorbedingungen geknüpft, außer an die Bereitschaft, miteinander zu reden. (Entwicklung und Konzept)

Dialogseminare für junge Erwachsene aus Israel und Palästina

Teilnehmerinnen beim „1-zu-1 Gespräch“ während eines Dialogseminars

Jedes Jahr laden wir junge Erwachsene aus Israel und Palästina zu zweiwöchigen Dialogseminaren nach Deutschland ein. Die gemeinsame Zeit ist geprägt durch kontroverse Diskussionen, gemeinsam erlebte frustrierende Situationen, die Konfrontation mit eigenen Ängsten und das Ringen um Annäherung und Kompromisse. Viele Teilnehmer*innen lernen dabei, sich in die Perspektive der anderen zu versetzen, und sei es auch nur für kurze Zeit. Viele Teilnehmer*innen beschreiben die Erfahrung im Nachhinein als transformativ für ihren Blick auf die „andere Seite“, einige sehen sie gar als lebensverändernd und engagieren sich nach den Seminaren in Israel und Palästina für den Frieden.

Begegnungen im ehemaligen Jugoslawien

Teilnehmerin beim Besuch der Gedenkstätte in Srebrenica

Im ehemaligen Jugoslawien haben die Teilnehmer*innen der Begegnungen ihre friedenspolitische Botschaft den veränderten Bedingungen angepasst: „Den Frieden aufbauen!“ Jugendliche aus Bosnien-Herzegowina, Serbien und Kroatien verbringen zwei gemeinsame Wochen am Meer, lernen Gemeinsamkeiten kennen, bauen die immer noch vorherrschenden Vorurteile ab und reflektieren in Workshops die kriegerische Vergangenheit der Region und deren Einfluss auf die heutige Situation. In zahlreichen Initiativen engagieren sie sich hinterher und treten gemeinsam für Toleranz ein.